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Aktuelles

VKA: Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: Sondierungsgespräche bleiben ergebnislos

Berlin, 17. Juni 2020. In dem gestrigen Gespräch der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mit den Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion machten die Arbeitgeber deutlich, dass sie an den geplanten Verhandlungsterminen für die Tarifrunde festhalten wollen. Vertreter beider Seiten kamen heute zusammen, um gemeinsam mit den Gewerkschaften eine Neubewertung der Lage im Vorfeld der Tarifrunde 2020 in Zeiten der Corona-Krise vorzunehmen.

Ulrich Mädge, Präsident der VKA und Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber:Wir brauchen endlich eine Basis für die nächsten Jahre und damit eine Perspektive für die kommunalen Arbeitgeber wie auch unsere mehr als 2,4 Millionen Beschäftigten. Wir benötigen in dieser schwierigen Phase Planungs- und Einkommenssicherheit und fordern die Gewerkschaften daher auf, fair zu agieren.“ Die VKA hatte zuletzt immer wieder gefordert, die Gewerkschaften mögen zeitnah ihre Forderungen formulieren.

Die Tarifrunde in diesem Jahr ist eine Besondere, steht sie doch im Zeichen der Corona-Krise. Angesichts dieser stehen die kommunalen Arbeitgeber einer dramatisch eingebrochenen Finanzlage gegenüber. Neben der Gewerbesteuer sind auch die beispielsweise durch Ticketkäufe erzielten Erlöse im Nahverkehr, Bädern und anderen kommunalen Einrichtungen fast zum Erliegen gekommen bei gleichzeitig weiterlaufenden Kosten.

„Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, dass die Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst signifikant sicherer sind als in der Privatwirtschaft. Essentiell ist es jetzt, die problematische finanzielle Lage der Kommunen und kommunalen Unternehmen zu stabilisieren, um Investitionen tätigen zu können und die Beschäftigten zu halten. Wir stehen als verlässlicher Verhandlungspartner bereit, um die lange geplanten Tarifverhandlungen im Herbst dieses Jahres zu führen. Ein Verschieben der Tarifrunde nach den Vorstellungen der Gewerkschaften hilft uns nicht weiter, da es auch noch teuer zu erkaufen gewesen wäre“, betont VKA-Hauptgeschäftsführer Niklas Benrath.
 

 

Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst: VKA verweist auf äußerst schwierige Rahmenbedingungen

Entscheidung zur Kündigung der Tarifverträge wird von Gewerkschaften vertagt / Corona-Krise verschlechtert finanzielle Situation in den Kommunen dramatisch / Kommunale Arbeitgeber fordern klare Positionierung der Gewerkschaften

Berlin, 3. Juni 2020. Nach den heutigen Beratungen der Gewerkschaften ver.di und dbb beamtenbund und tarifunion sieht die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) die anstehenden Gespräche unter „äußerst schwierigen Vorzeichen“.

Ulrich Mädge, Präsident der VKA und Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber, weist auf die schwierige Gesamtsituation hin: „Wir wissen die Arbeit der Beschäftigten im gesamten öffentlichen Dienst zu schätzen. Aber wir können nicht so tun, als gäbe es die Milliardenlöcher in den kommunalen Haushalten nicht. Bei vielen kommunalen Unternehmen wie z.B. den Flughäfen ist die Lage dramatisch.“

Die Gewerkschaften ver.di und dbb haben sich heute darauf verständigt, die Entscheidung der Bundestarifkommissionen zur Kündigung der Tarifverträge zu vertagen.

Dazu fordert VKA-Hauptgeschäftsführer Niklas Benrath: „Wir brauchen jetzt eine klare Positionierung der Gewerkschaften.“ Benrath weiter: „Wir haben in der Krise bereits Handlungsfähigkeit bewiesen und mit dem Tarifvertrag COVID (TV-COVID) erstmals eine tarifvertragliche Regelung zur Kurzarbeit mit den Gewerkschaften vereinbart, die den Beschäftigten hohe Aufstockungen zum Kurzarbeitergeld sichert. Auch dürfen wir nicht außer Acht lassen, dass die kommunalen Arbeitgeber in diesem Jahr bereits seit März noch die dritte Entgelterhöhung aus der letzten Tarifrunde zu schultern haben – wohlgemerkt für immerhin mehr als zwei Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Dies müssen die Gewerkschaften bei den anstehenden Gesprächen berücksichtigen. Sie dürfen die kommunalen Arbeitgeber in diesen Krisenzeiten nicht überfordern.“

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) ist der Spitzenverband der kommunalen Arbeitgeberverbände in Deutschland. Sie regelt die Arbeitsbedingungen für die kommunalen Beschäftigten und schließt Tarifverträge mit den zuständigen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes. Die VKA vertritt mehr als 10.000 kommunale Arbeitgeber in Deutschland mit mehr als 2,4 Millionen Beschäftigten.

 

 

KAV Berlin wächst auf 100 Mitglieder

"Mit sieben neuen Mitgliedern aus dem Vivantes Konzern wachsen wir auf insgesamt 100 Mitglieder mit rund 92.000 Beschäftigten. Damit haben wir als Arbeitgeberverband in unserem 20-jährigen Bestehen die Anzahl unserer Mitglieder verdoppelt", erklärt Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des KAV Berlin.

Diese breite Basis stärkt den KAV Berlin tarifpolitisch und bietet den Mitgliedern ein großes Netzwerk bedeutender Arbeitgeber in Berlin. 

Der KAV Berlin berät und vertritt mit Unternehmen wie Vivantes, Charité, BSR, Berliner Wasserbetriebe, BVG, den  Hochschulen, Kultureinrichtungen, Wohnungsgesellschaften, Verbänden, Kammern und Pflegeeinrichtungen  namhafte öffentliche Arbeitgeber in Berlin. Der KAV Berlin ist ein anerkannter und kompetenter Partner seiner Mitglieder, der Politik und der Gewerkschaften.

 

 

BEM - Sucht hat viele Gesichter

Am 20. Februar kamen rund 50 Teilnehmer*innen im Pestalozzi-Fröbel-Haus zusammen, um sich unter dem Titel kav vernetzt: Sucht hat viele Gesichter auszutauschen. Im Fokus standen personalrechtliche Aspekte sowie die Durchführung von BEM-Maßnahmen in diesem sensiblem thematischen Kontext. In verschiedenen Formaten stellten die Expert*innen Doris Budnick, Pestalozzi-Fröbel-Haus, Peer Friedrich, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Suchtexperte Ludwig Rainer und Marc Pestotnik, Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin gGmbH ihr Fachwissen bereit und tauschten sich mit den Teilnehmer*innen aus.

Bilder der Veranstaltung

 

 

Mitgliederversammlung: Vorstand und Beirat im Amt bestätigt

Begrüßung Birgitta Müller-Brandeck, Berlinische Galerie
gewählte Vorstände
gewählte Vorstände, Beiräte und Rechnungsprüfer
Kerstin Oster, Martin Urban

Bereits zum dritten Mal in Folge wählte die Mitgliederversammlung des KAV Berlin Martin Urban und Kerstin Oster zum Vorstandvorsitzenden und zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Die Mitglieder des Beirats des Arbeitgeberverbandes wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt. Darüber hinaus wurde Rechtsanwältin Dr. Anke Stier zur stellvertretenden Geschäftsführerin des KAV Berlin berufen.

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Herbstsitzung der kommunalen Arbeitgeber in Magdeburg

Am 15. November haben sich die kommunalen Arbeitgeber zu ihrer alljährlichen Herbstsitzung getroffen. Auf Einladung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Sachsen-Anhalt kamen die Vertreter der Kommunen und kommunalen Betriebe diesmal in Magdeburg zusammen.

Wichtige Themen waren unter anderem die Vorbereitung der im nächsten Jahr anstehenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen sowie die tarifpolitische Ausrichtung für die Zukunft. Die Arbeitgeber diskutierten diesbezüglich die von den Gewerkschaften bereits ins Rennen gebrachte Forderung des Wahlmodelles „Freizeit statt Geld“, außerdem Fragen der Steigerung der Arbeitgeberattraktivität sowie durch die Digitalisierung entstehende Herausforderungen.

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