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Einigung in den Tarifverhandlungen für den Berliner Nahverkehr


Berlin, 28.10.2021. In den Tarifverhandlungen für den Berliner Nahverkehr haben KAV Berlin und ver.di am 26. Oktober 2021 eine Einigung für die rund 15.700 Beschäftigten der BVG AöR und deren Tochter BT GmbH erzielt. Die Einigung sieht neben Einmalzahlungen und Entgeltsteigerungen, die ab dem Jahr 2022 beginnen, auch eine stufenweise Absenkung der Wochenarbeitszeit für diejenigen Beschäftigte vor, für die bisher tarifvertraglich eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 39 Stunden gilt.


Die Einigung ist ein Gesamtpaket aus Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen regelt, Entgelttarifvertrag und TV Demografie und beinhaltet u.a. Folgendes:

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KAV Berlin: Arbeitgeber legen erstes Angebot für den Nahverkehr vor

Berlin, 07.10.2021. Am heutigen Donnerstag wurden die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und KAV Berlin für den Berliner Nahverkehr aufgenommen. Der Manteltarifvertrag und der Entgelttarifvertrag waren zuvor durch ver.di zum 30. September 2021 gekündigt worden. In den Tarifverträgen werden neben den Arbeitsbedingungen auch die Entgelte der etwa 15.700 Beschäftigten der BVG AöR und deren Tochter BT GmbH geregelt.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens infolge der anhaltenden Pandemie und der daraus resultierenden Umsatzentwicklung ist das Gesamtforderungspaket der Gewerkschaft nicht finanzierbar.

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Konstruktiver Gesprächsverlauf zu Vivantes-Tochtergesellschaften

Berlin, 31.08.2021. KAV Berlin, Vivantes und die Gewerkschaft ver.di sind heute am Nachmittag zu einem Gespräch über die Forderungen der Gewerkschaft für die ca. 1.250 Mitarbeiter*innen der Vivantes – Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH- zusammengekommen. Das dreistündige Gespräch verlief konstruktiv. Im Ergebnis haben sich beide Seiten auf eine Weiterführung der Tarifverhandlungen verständigt.

Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personalmanagement bei Vivantes: „Wir haben ver.di in diesen Gesprächen ein erneuertes Angebot als Verhandlungsgrundlage vorgelegt. Darin haben wir konkrete Vorschläge für alle Tochterfirmen formuliert, wie die branchenüblichen Tarife weiterentwickelt werden können und wirtschaftlich vertretbare Gehaltssteigerungen möglich werden. Das Thema ist äußerst komplex, da die Finanzierungsgrundlagen der einzelnen Töchter und die jeweils geltenden Tarifsysteme sehr unterschiedlich sind. Dennoch sehen wir der vereinbarten Fortsetzung der Tarifverhandlungen am 9. September 2021 zuversichtlich entgegen.“

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Blockadehaltung von ver.di verhindert Lösung des Tarifkonflikts

Berlin, 17.08.2021. Der KAV Berlin und Vivantes kritisieren den für die kommende Woche angekündigten dreitägigen Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in den Vivantes Tochterunternehmen mit Nachdruck. Bereits Anfang Juli 2021 hatte Vivantes die Weichen für ein zeitnahes Verhandlungsergebnis gestellt und eine Schlichtung für die etwa 1.250 Beschäftigten vorgeschlagen. Bisher blockiert ver.di diesen Vorschlag und verhindert nicht nur den Weg in eine Schlichtung und eine zeitnahe Lösung des Tarifkonflikts, sondern lässt diesen unnötig eskalieren.

Nachdem sich die Verhandlungsparteien in den bereits seit Februar dieses Jahres andauernden Verhandlungen für die Vivantes Tochterunternehmen MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH nicht annähern konnten, hat die Arbeitgeberseite wiederholt den Vorschlag zur Einleitung eines Schlichtungsverfahrens eingebracht. Einen für morgen vereinbarten Termin zum Austausch über den Schlichtungsvorschlag lehnt ver.di ab.

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Arbeitgeber kritisieren Ablehnung der Schlichtung und zweitägigen Warnstreik in Vivantes Tochtergesellschafte

Berlin, 07.07.2021. Der für den 8. und 9. Juli 2021 angekündigte zweitägige Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in den Vivantes Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH - stößt bei den Arbeitgebern vor dem Hintergrund des Angebots zur Einleitung eines Schlichtungsverfahrens auf Kritik. Der in den gestrigen Tarifverhandlungen unterbreitete Vorschlag, ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis durch ein Schlichtungsverfahren herbeizuführen, wurde durch die Gewerkschaft abgelehnt.

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Erneuter Warnstreik – ohne Notdienstvereinbarung – gefährdet Sicherheit und Wohl von mehr als 5.000 Patient*innen und mehr als 2.000 Bewohner*innen

Berlin, 28.06.2021. Der für morgen angekündigte ganztägige Warnstreik der Gewerkschaft ver.di im Zuge der Tarifverhandlungen für die Vivantes Tochterunternehmen – MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH – trifft auf Arbeitgeberseite auf absolutes Unverständnis. Dies gilt insbesondere, als die von Vivantes bereits am 20. Mai vorgeschlagene Notdienstvereinbarung bis heute nicht geeint ist. Sicherheit und Wohl der Patienten*innen und Bewohner*innen sind damit massiv gefährdet.

Dorothea Schmidt, Vivantes Geschäftsführerin Personal: „Wir haben absolut kein Verständnis für dieses Vorgehen und sind erschüttert, dass es nicht möglich war, eine tragfähige Notdienstvereinbarung abzuschließen. Wir versorgen aktuell mehr als 5.000 Patientinnen und Patienten* in unseren Einrichtungen. Eine Notdienstvereinbarung ist die Voraussetzung dafür, Sicherheit und Wohl dieser Menschen auch während eines Streiks zu gewährleisten. Seit Beginn der Tarifverhandlungen haben wir klargestellt, dass diese herausfordernd und zeitintensiv sein werden. Es gilt eine Vielzahl unterschiedlicher, insbesondere wirtschaftlicher, Rahmenbedingungen zu berücksichtigen, die für jedes einzelne Tochterunternehmen gesondert betrachtet werden müssen. Nur so können zukunftsfähige tarifliche Lösungen erzielt werden. Ein Ultimatum hilft uns hier nicht weiter.“
 

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Streik ohne Sicherstellung der Patientenversorgung ist inakzeptabel

Berlin, 22. Juni 2021. Der von der Gewerkschaft ver.di für morgen angekündigte Warnstreik im Zuge der Tarifverhandlungen für die Vivantes Tochterunternehmen – MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH – ist unverantwortlich und erschwert die Tarifverhandlungen unnötig.

Seit einem halben Jahr verhandeln der KAV Berlin, Vivantes und ver.di intensiv über einen Tarifvertrag für die 1.250 Beschäftigten der Vivantes Tochterunternehmen. Trotz arbeitgeberseitigen Entgegenkommens und Bemühungen um eine Einigung auf zeit- und marktgerechte Arbeits- und Vergütungsbedingungen für die Beschäftigten blieben die Tarifverhandlungen bisher ergebnislos. Nun ruft ver.di die Beschäftigten bereits zum zweiten Mal zum Warnstreik auf und das ohne den vorherigen Abschluss einer Notdienstvereinbarung, die die Versorgung der Patient*innen der Vivantes im Rahmen eines Streiks sicherstellt.

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Verhandlungen für Vivantes Tochtergesellschaften fortgeführt

Berlin, 09.06.2021. Heute fand eine weitere Runde der Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter*innen der Vivantes Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH – zwischen dem KAV Berlin, Vivantes und ver.di statt. Aufgrund der Abweichung von der bisher erfolgreich praktizierten Vorgehensweise durch ver.di gestalteten sich die Tarifverhandlungen als herausfordernd.

Bereits im vorangegangenen Termin machten die Arbeitgeber ihr Interesse an einer gemeinsamen und nachhaltigen Lösungsfindung deutlich und unterbreiteten ein Angebot zu einem Stufenplan zur Vereinheitlichung der wöchentlichen Arbeitszeit in den Tochtergesellschaften. Heute sollte an das arbeitgeberseitige Angebot angeknüpft und die inhaltliche Auseinandersetzung fortgesetzt werden. Zudem sollten weitere Themen im Zusammenhang mit der Arbeitszeit, wie Sonderformen der Arbeit oder Wechselschicht- und Schichtzulagen, erörtert werden. Aufgrund der Abweichung von der bisher erfolgreich praktizierten Vorgehensweise durch ver.di gestalteten sich die Tarifverhandlungen als herausfordernd.

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Tarifverhandlungen für Vivantes-Ärzt*innen gestartet

Berlin, 07.06.2021. Heute wurden die Tarifverhandlungen für die Ärzt*innen der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH (Vivantes) zwischen dem KAV Berlin, Vivantes und dem Marburger Bund aufgenommen. Der Tarifvertrag war zuvor durch den Marburger Bund zu Ende April 2021 gekündigt worden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurde der weitere Verlauf der Tarifverhandlungen abgestimmt.

In den heutigen Auftaktverhandlungen erläuterte der Marburger Bund zunächst seine Forderungen für die Ärzt*innen von Vivantes. Im Fokus stehen neben einer Entgeltsteigerung in Höhe von knapp 6 Prozent bei einer geforderten Laufzeit von 12 Monaten auch Erhöhungen von Zuschlägen für Sonderformen der Arbeit, wie bspw. für Wechselschicht- und Schichtarbeit.

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Tarifverhandlungen für den Nahverkehr in den Herbst vertagt

GEMEINSAME PRESSEERKLÄRUNG VON KAV BERLIN UND VER.DI BERLIN-BRANDENBURG

Berlin, 27.05.2021. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie einigten sich ver.di und KAV Berlin darauf, die Tarifverhandlungen für den Berliner Nahverkehr in den Herbst zu vertagen. Bis zum 30. September 2021 gilt der wieder in Kraft gesetzte TV-N Berlin, der zuvor durch die Gewerkschaft gekündigt worden war. Die Tarifvertragsparteien verpflichten sich, die Tarifverhandlungen ab Oktober 2021 über die Themen Arbeitsbedingungen (z.B. Arbeitszeit) und Entgelt fortzuführen. Der Verhandlungsauftakt wird bereits im September 2021 stattfinden.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und deren Auswirkungen stimmten die Tarifparteien in ihrer Einschätzung über die aktuelle Sachlage überein und verständigten sich darauf, die Verhandlungen in den Herbst des Jahres zu vertagen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt konnten sich die Verhandlungspartner jedoch auf die Verlängerung des Tarifvertrags zum demografischen Wandel bis Juni 2023 einigen, der u.a. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und -erhaltung, wie das Bike-Leasing, ermöglicht.     

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KAV Berlin: Verhandlungen für Vivantes Tochtergesellschaften kommen voran

Berlin, 20.05.2021. Heute wurden die Tarifverhandlungen für die rd. 1.250 Mitarbeiter*innen der Vivantes Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH – zwischen dem KAV Berlin, Vivantes und ver.di fortgeführt. Im Zuge dieser Verhandlungen haben sich die Tarifpartner weiter angenähert. Die Arbeitgeber unterbreiteten ein Angebot zu einem Stufenplan zur Vereinheitlichung der wöchentlichen Arbeitszeit in den Tochtergesellschaften. Zudem verständigten sich die Tarifparteien auf einen Terminplan für die kommenden Verhandlungsrunden.   

Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personal: „Der Verlauf der heutigen Verhandlungen hat gezeigt, dass beide Seiten bereit sind, sich konstruktiv über Herausforderungen auszutauschen, aufeinander zuzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Wir können tragfähige und zukunftsorientierte Arbeits- und Vergütungsbedingungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vivantes Tochterunternehmen jedoch nur dann schaffen, wenn die spezifischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Servicebereiche berücksichtigt werden. Unser Angebot zu einem Stufenplan zur Vereinheitlichung der wöchentlichen Arbeitszeit in unseren Tochtergesellschaften ist ein deutliches Zeichen unseres Interesses an der Fortsetzung konstruktiver Verhandlungen.“     
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KAV Berlin: Kein Verständnis für angekündigten Warnstreik in der Vivantes Rehabilitation

Berlin, 11.05.2021. Der von der Gewerkschaft ver.di für den morgigen Tag angekündigte Warnstreik im Zuge der Tarifverhandlungen für die Vivantes Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, VivaClean Nord und Süd GmbH, Vivantes Service Gesellschaft GmbH, Speiseversorgung und -logistik GmbH und Rehabilitation GmbH - widerspricht dem bisherigen konstruktiven Verhandlungsverlauf und erschwert die Verhandlungen unnötig.

Seit Anfang des Jahres sind der KAV Berlin, Vivantes und ver.di zu mehreren Verhandlungsrunden für die Vivantes Tochtergesellschaften zusammenkommen. Die bisherigen Verhandlungen, in denen sich unter anderem zur Frage des Geltungsbereichs oder zur Frage einer möglichen Tarifierung von Auszubildenden ausgetauscht wurde, verliefen konstruktiv und ergebnisorientiert. Bereits am 20. Mai 2021 werden die Tarifverhandlungen u.a. zum Thema Arbeitszeit weitergeführt. Der angekündigte Warnstreik ist daher völlig unverständlich und erschwert die Tarifverhandlungen, die ohnehin aufgrund der Auswirkungen der Pandemie in einer wirtschaftlich herausfordernden Situation geführt werden, unnötig.  
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KAV Berlin: Tarifverhandlungen für Vivantes Töchter aufgenommen

Berlin, 08.02.2021. Für die rund 1.250 Beschäftigten der Vivantes Tochtergesellschaften - MVZ GmbH, der Rehabilitation GmbH, der VivaClean Nord und Süd GmbH sowie der Vivantes Gastronomie (SVL GmbH) - sind heute die Tarifverhandlungen zwischen dem KAV Berlin, Vivantes und der Gewerkschaft ver.di aufgenommen worden. Die Verhandlungsparteien haben sich über das weitere Vorgehen abgestimmt.

Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personal: „Wir haben heute gemeinsam mit ver.di die Weichen gestellt, um für unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vivantes Tochtergesellschaften attraktive und zeitgemäße Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu schaffen. In den weiteren Tarifverhandlungen gilt es nun, die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor die die Pandemie alle Krankenhäuser stellt, angemessen zu berücksichtigen. Der heutige konstruktive Verhandlungsbeginn stimmt mich dahingehend optimistisch.“

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KAV Berlin: Mitgliederversammlung verabschiedet langjährige Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer

Berlin, 27.11.2020. Nach 22 Jahren verlässt die Geschäftsführerin des KAV Berlin Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer den Verband und übergibt die Führung an Rechtsanwältin Dr. Anke Stier, die gestern von der KAV-Mitgliederversammlung mit Wirkung zum 1. Januar 2021 zur Geschäftsführerin bestellt wurde.

Zum Jahreswechsel gibt Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer als Geschäftsführerin des KAV Berlin ihre Position ab. Unter ihrer Führung entwickelte sich der Verband in den letzten beiden Jahrzehnten zu einer bedeutenden Interessenvertretung öffentlicher Arbeitgeber und Ansprechpartner der Politik in Berlin.

Angefangen mit 50 Mitgliedern im Jahr 1999 vertritt der KAV Berlin heute 101 öffentliche Arbeitgeber mit rund 97.200 Beschäftigten. Unter den Mitgliedern des Verbandes finden sich neben den großen Unternehmen der Daseinsvorsorge wie der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Vivantes Konzern, der BSR, der BVG und die Berliner Wasserbetriebe auch die Berliner Hochschulen, Kultureinrichtungen, Wohnungsgesellschaften und Pflegeeinrichtungen sowie viele weitere bedeutende Arbeitgeber mit Aufgabenerfüllung für Berlin.

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KAV Berlin: Tarifverhandlungen wegen bundesweitem Warnstreik im ÖPNV vertagt

Berlin, 25.09.2020. Heute wurden die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem KAV Berlin für den BVG-Konzern fortgesetzt. Der TV-N Berlin, der die Arbeitsbedingungen von insgesamt etwa 14.600 Beschäftigten der BVG und deren Tochter BT GmbH regelt, war zuvor durch ver.di gekündigt worden.

Im Laufe der Tarifverhandlungen erreichte die Arbeitgeberseite die überraschende offizielle Ankündigung für bundesweite Warnstreiks im ÖPNV am kommenden Dienstag, den 29. September 2020.

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KAV Berlin: Streiks ohne Sicherstellung der Patientenversorgung sind unverantwortlich

Berlin, 24.09.2020. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage hat die Gewerkschaft ver.di heute zu Streiks in den Krankenhäusern des kommunalen Klinikunternehmens Vivantes aufgerufen, ohne zuvor eine Notdienstvereinbarung abzuschließen.

„Streikmaßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie ohne eine vorhergehende Sicherstellung der Patientenversorgung im Krankenhaus durch eine Notdienstvereinbarung sind unverantwortlich. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch Bereiche wie Intensivstationen oder Rettungsstellen vom Streik betroffen sind. Vor diesem Hintergrund kritisieren wir die heutigen Arbeitskampfmaßnahmen aufs Schärfste.“, so Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des KAV Berlin.

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KAV Berlin: Null Verständnis für Streikdrohung bei der BVG

Berlin, 16.09.2020. Die gestern veröffentlichten Streikandrohungen der Gewerkschaft ver.di haben auf Seite der Arbeitgeber für Unverständnis gesorgt. „Derzeit läuft bei der VKA, unserem Spitzenverband der kommunalen Arbeitgeberverbände Deutschlands, eine Willensbildung darüber, ob mit ver.di auf Bundesebene ein Rahmentarifvertrag Nahverkehr - wie gefordert - verhandelt wird. Erst nach dieser Entscheidung der VKA ist überhaupt eine Bewertung der ver.di- Forderungen für unser Mitglied BVG möglich.“, so Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin und Verhandlungsführerin KAV Berlin.

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KAV Berlin: Streiks in Vivantes Krankenhäusern sind völlig fehl am Platz

Berlin, 15.09.2020. Mit einem Vorlauf von weniger als 24 Stunden und ohne eine Notdienstvereinbarung abzuschließen, hat die Gewerkschaft ver.di für heute zu einem Streik in den Krankenhäusern des kommunalen Klinikunternehmens Vivantes aufgerufen.

„Die Streiks der Gewerkschaft ver.di in einer so frühen Phase der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst halten wir für nicht vertretbar. Arbeitskampfmaßnahmen sind weder konstruktiv, noch tragen sie zu einem schnellen Tarifabschluss bei. Streiks sollten – insbesondere in einem so sensiblen Bereich wie in den Krankenhäusern – immer das letzte Mittel sein.“, so Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des KAV Berlin. „Angesichts der anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie, mit denen der Gesundheitsbereich zu kämpfen hat, sind Streiks sowieso völlig fehl am Platz. Wenn dann auch noch Streikmaßnahmen ohne ausreichende Vorankündigung im Krankenhaus laufen, fehlt uns jedes Verständnis.“

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KAV Berlin: ver.di-Forderungen im Nahverkehr passen nicht in die Krisenzeit

Berlin, 01.07.2020. Die heute von ver.di überreichten Forderungen für den Nahverkehr Berlin haben auf Seiten der Arbeitgeber für Befremden gesorgt. Der Manteltarifvertag Berlin, der die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der BVG und deren Tochter BT Berlin Transport regelt, war zum 30. Juni 2020 gekündigt worden.

„Das umfangreiche Forderungspaket, welches unter anderem eine Arbeitszeitreduzierung auf 36, 5 Stunden bei vollem Lohnausgleich, 500 € für ver.di-Mitglieder und die Gewährung von Entlastungstagen beinhaltet, ist haltlos überzogen.“, so Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin und Verhandlungsführerin KAV Berlin. „Angesichts der Tatsache, dass die letzten Tarifverhandlungen für den Nahverkehr erst kurze Zeit zurückliegen und sehr teuer für die Arbeitgeber waren, sind diese Erwartungen unrealistisch. Diese Forderungen können wir nur zurückweisen.“

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Redaktionsverhandlungen zum „TV COVID“ abgeschlossen: Kurzarbeit im kommunalen öffentlichen Dienst ermöglicht

Berlin, 16.04.2020. Der Weg für den Tarifvertrag zur Regelung der Kurzarbeit im Bereich des kommunalen öffentlichen Dienstes ist frei: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der dbb beamtenbund und tarifunion und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) haben die Redaktionsverhandlungen über den Tarifvertrag zur Regelung der Kurzarbeit (TV COVID) abgeschlossen. Die Gremien haben dem Ergebnis zugestimmt. Diese Vereinbarung kann damit ab sofort umgesetzt werden.
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ver.di wieder nicht zum Tarifabschluss für uni-assist e.V. bereit

Berlin, 03.03.2020. „Unser Angebot, den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) dynamisch und komplett mit der Altersvorsorge VBL anzuwenden, stellt unser Interesse an einem zügigen Tarifabschluss und unseren Willen zu Kompromisslösungen unter Beweis. Auch haben wir weitreichende Überleitungsregelungen angeboten, die die Besitzstände der bei uni-assist e.V. Beschäftigen sichern. Unsere Bereitschaft zur Berücksichtigung individueller Entwicklungen zeigt die hohe Wertschätzung der Arbeitgeberseite für die Leistungen aller Beschäftigten von uni-assist e.V.“, so Rechtsanwältin Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin KAV Berlin. „Wir sind weiterhin gesprächsbereit.“   
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