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„Tagung war der Anfang“

„Die Tagung war der Anfang. Sie hat wichtige Impulse für die weitere Arbeit unseres Verbandes gesetzt, die wir aufgreifen werden. Ich nehme aus den Gesprächen den Optimismus mit, dass es uns gelingt, gute Lösungen für unsere Unternehmen und Beschäftigten zu finden“, sagte Martin Urban, Vorstandsvorsitzender des KAV Berlin, in seinem Fazit.

Unterschiedliche Lebenskonzepte treffen auf Ängste und Prognosen, die ein Ende vieler Arbeitsplätze vorhersagen. Aber die Digitalisierung bietet eine Menge Vorteile und bringt auch viele neue Jobs mit sich, davon zeigte sich Martin Urban überzeugt. All diesen Punkten müssen Arbeitgeber optimistisch entgegenblicken und neue Konzepte entwickeln.

Er sieht den Wunsch und die Notwendigkeit, bei der Entwicklung von digitalen Angeboten eine Verbindung zwischen den sogenannten „Start-ups“ und den öffentlichen Arbeitgebern der „old economy“ herzustellen. Dabei dürfen jedoch diejenigen nicht vergessen werden, die nicht an der digitalen Entwicklung teilnehmen können oder wollen. Auch für diesen Kunden- und Mitarbeiterkreis muss es auch weiterhin Optionen geben. Im Arbeitsalltag bedeutet dies, den Mitarbeitern vorab Ängste zu nehmen, sie weiterzubilden oder zu qualifizieren. 

Schon im vergangenen Jahrhundert gab es Prognosen, die ein Ende vieler Arbeitsplätze durch den technischen Wandel vorhersahen, so der KAV-Vorsitzende. Während es gar nicht so schwer ist, abzusehen, welche Aufgaben wegfallen könnten - der sprichwörtliche Heizer auf der E-Lok -, lässt sich aber kaum erahnen, welche neuen Berufsbilder es in 10 oder 20 Jahren geben wird. Wichtig sei es deshalb für Arbeitgeber den Mitarbeitern Optionen zu bieten. Sei es durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, oder durch einen neuen Arbeitsplatz.

Doch auch bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehen die Vorstellungen und Lebenskonzepte weit auseinander. Die Herausforderung der Zukunft wird es sein, Antworten auf die unterschiedlichen Lebenskonzepte zu geben.

Insgesamt zog der KAV-Vorstandsvorsitzende ein positives Fazit: „Der KAV Berlin hat tolle Mitglieder und der Austausch zum Thema Digitalisierung hat mit der Tagung begonnen.“ Wichtig sei es auch den Austausch mit Angeboten zu unterstützen. „Wir setzen verstärkt auf Vernetzung der Mitglieder und einen Meinungsaustausch,“ so Martin Urban. 

Den Beginn der Serviceangebote macht ein eigener Bereich im Internet. Mit „Arbeit 4.0“ startet der KAV Berlin eine Informationsplattform auf kavberlin.de für und von seinen Mitgliedern. Neben Informationen zu aktuellen Entwicklungen und Trends aus dem Arbeits- und Tarifrecht, stellt der KAV Berlin auch Best-Practice-Beispiele aus dem Mitgliederkreis vor, und gibt damit Informationen aus erster Hand.

Begleitend dazu stärkt der Arbeitgeberverband seine Vernetzung und bietet demnächst Expertengespräche zum Thema Neues Arbeiten an.