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Film ab: BEM-Netzwerktreffen in der Deutschen Kinemathek

Florian Bolenius, Verwaltungsdirektor der Stiftung Deutsche Kinemathek

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement, kurz BEM, ist eine Teamaufgabe. Sowohl intern wie auch extern funktioniert ein BEM nur gemeinsam. Arbeitgeber können externe Partner, wie die Rentenversicherungsträger, die Berufsgenossenschaften, die Krankenkassen, die Unfallkasse, die Agentur für Arbeit und bei schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten Menschen das Integrationsamt hinzuziehen. Das Bundes-Teilhabe-Gesetz nimmt auf diesen Prozess unmittelbar Einfluss. Welchen Einfluss genau und welche Partner Arbeitgebern behilflich sein können, reflektierten wir auf unserem vierten BEM-Netzwerktreffen 16. Oktober 2018 beim KAV-Mitglied Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen.

Nicht nur der Veranstaltungsort brachte viel Spannung mit sich. Das BEM-Netzwerktreffen war auch Premierenort für den BEM-Erklärungsfilm von Unfallkasse Berlin und KAV Berlin.

Nutzen Sie den BEM-Film in Ihren internen Medien

Der Film erklärt auf anschauliche Weise, was Arbeitgeber bei einem BEM-Verfahren beachten sollten. Anhand eines BEM-Falles bei einem öffentlichen Arbeitgeber wird erklärt, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, wenn ein Mitarbeiter länger als sechs Wochen krank ist. Darüber hinaus wird auch die Unfallkasse Berlin als Partner im BEM-Verfahren vorgestellt, wenn die Krankheit des Mitarbeiters durch einen Arbeitsunfall oder Wegeunfall verursacht wurde. „Unser besonderer Dank geht hier an unser Mitglied Unfallkasse Berlin, ohne die dieser Film nicht möglich gewesen wäre,“ erklärt Claudia Pfeiffer.

Als besonderen Service finden Sie den BEM-Film auf den speziellen Seiten zum BEM und als KAV-Mitglied können Sie den Film in Ihren internen Medien veröffentlichen.

BEM und Bundesteilhabegesetz

Das Bundesteilhabegesetz wird mithilfe von vier Reformstufen von 2017 bis 2023 umgesetzt. Ziel des Gesetzgebers ist es, dass jeder Mensch mit Behinderungen entsprechend seines individuellen Leistungsvermögens durch passgenaue Leistungen und Förderung die für ihn größtmögliche Teilhabe am Arbeitsleben erreichen soll. Was das konkret in der Praxis heißt, stellte RA Sebastian Günther vor, der das Netzwerktreffen auch moderierte.

Dr. Kerstin Brandt, Bereichsleiterin RehaAssessment und Besondere Hilfen der Reha-Fachdienste Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V. stellte anschaulich vor, welches Potential Mitarbeiter trotz Inklusion oder langer Krankheit haben. 

Krankenkassen sind externe Gesundheitsdienstleister, die Arbeitgeber bei BEM-Prozessen unterstützen. Gleichzeitig sind sie selbst Arbeitgeber und führen BEM durch. Beide Aspekte beleuchtete Martin Pallokat, Regionalgeschäftsführer BARMER Berlin.

BEM in der Praxis

Praktische Beispiele, wie ein BEM durchgeführt, oder wie es im Unternehmen oder der Einrichtung implementiert werden kann, sind das Herzstück der BEM-Netzwerk treffen. Auch dieses Mal stellten zwei KAV-Mitglieder ihr BEM vor.

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