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Geben und Nehmen

Startschuss für das Cross-Mentoring unter dem Dach des KAV Berlin

Mit einer großen Auftaktveranstaltung am 24. Mai in den Schulungsräumen der BSR startete das Cross-Mentoring-Programm unter dem Dach des KAV Berlin. Dabei können Nachwuchskräfte von der Erfahrung  von Fach-und Führungskräften aus anderen Unternehmen und Einrichtungen profitieren – aber auch umgekehrt.

In den kommenden zwölf Monaten gehen 19 Mentoren und Mentorinnen und 28 Mentees aus den drei Mitgliedsunternehmen BSR, Vivantes und Stiftung Stadtmuseum Berlin neue Wege. Auch der KAV Berlin geht mit dem Cross-Mentoring einen neuen Weg. Auf Initiative der BSR startete der Arbeitgeberverband zum ersten Mal ein Cross-Mentoring, also ein Mentoring über Firmengrenzen hinaus. „Unser Ziel als Arbeitgeberverband ist es, Nachwuchskräfte aus unseren Mitgliedsunternehmen zu fördern und damit unsere Mitglieder zu unterstützen. Das Charmante am Cross-Mentoring ist dabei sowohl für die Mentoren, als auch für die Mentees der Blick über den firmeninternen Tellerrand“, erklärt die KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer die Ziele des Programms.

Unternehmenskulturen kennenlernen

Denn damit eröffnen sich gleich zwei Perspektiven für die Teilnehmer. Sie treten in den Austausch mit Fach- oder Führungskräften und erleben zudem andere Unternehmenskulturen. Im Berufsleben sind Erfahrungen und der Erfahrungsaustausch sehr wichtig. Unterschiedliche Betriebe haben unterschiedliche Hierarchien und unterschiedliche Herangehensweisen. Genau diese können die Teilnehmer am Cross-Mentoring-Programm kennenlernen.

Der Erfahrungsaustausch ist dabei auch der besondere Reiz für Mentees und Mentoren, wie die Mentee Carolin Franke (Vivantes) bestätigt: „Was mich an dem Mentoring besonders reizt? Aus Erfahrungsschätzen des Mentors lernen.“ Der Mentor Sven König (Vivantes) sieht das genau so. Für ihn ist der Reiz „auch vom Mentee und dessen Erfahrungen lernen können.“ Christiane Noll (BSR) interessiert als Mentorin “besonders der Austausch zwischen den Generationen.“ Auch die Mentee Katharina Frank (BSR) reizt „der Austausch mit Fach- und Führungskräften aus externen Unternehmen.“ Neben dem Blick über den internen Tellerrand ist auch der Erwerb von weiteren Kompetenzen beispielsweise im Bereich der Sozialkompetenz wichtig, wie die Mentee Julia Mitrach (Stiftung Stadtmuseum) bestätigt. Sie wünscht sich von ihrem Mentor „Wertvolle Tipps aus dem Arbeitsleben, z. B. für die Erweiterung der Sozialkompetenz“.

Netzwerk aufbauen

Neben dem Erfahrungsaustausch bietet das Cross-Mentoring-Programm ein großes Netzwerk. Durch die Programmteilnahme kann das persönliche Netzwerk firmenübergreifend auf- oder ausgebaut werden. „Ich freue mich auf die Entdeckung für mich neuer Schaffenswelten und engagiertes Netzwerken“, erklärt dazu der Mentor Crispin Hartmann (BSR). „Netzwerke bilden und Betriebsblindheit abbauen“ sind auch für die Mentee Andrea Pohl (BSR) sehr wichtig.

Geben und Nehmen

Die Tandems aus Mentor und Mentee treffen sich regelmäßig einmal im Monat zu einem Gespräch. Um sowohl Mentoren, als auch Mentees auf diese Gespräche vorzubereiten, gibt es für jede Gruppe eine Schulung, in der Gesprächstechniken und Basiskenntnisse vermittelt werden.

Grundregeln des Cross-Mentoring

Die Steuerungsgruppe Cross-Mentoring aus KAV Berlin, BSR, Vivantes und Stiftung Stadtmuseum hat gemeinsam mit dem externen Partner SoWiTra Grundregeln für das Cross-Mentoring entwickelt, die sowohl Mentees und Mentoren bei ihren Gesprächen helfen sollen.

Oberstes Prinzip des Programms ist die Freiwilligkeit und Gleichwertigkeit der Tandempartner. Mentoren müssen bei den einmal pro Monat stattfindenden Gesprächen keine Lösungen bieten, aber ihre eigenen Erfahrungen weitervermitteln und Tipps geben. Bei Konflikten oder Problemen gibt es mit Stefan Reuyß von SoWiTra einen externen Ansprechpartner, der Lösungen anbietet.

Zudem können die Programmteilnehmer an zahlreichen weiteren kostenfreien Angeboten teilnehmen. Über das Projekt „Mit Equality Zum Erfolg“, bei dem der KAV Berlin Projektpartner ist, werden regelmäßig Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu Themen wie Fachkräftesicherung und demografischer Wandel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, oder Führungskompetenz und Karriereentwicklung von Frauen angeboten.

Geringer Aufwand - hoher Nutzen

Für alle Programmteilnehmer ist der Aufwand gering und der Nutzen sehr hoch. Auch für die Arbeitgeber entstehen keine Kosten. Da das Cross-Mentoring ein Teil der Initiative „Mit Equality zum Erfolg!“ ist, steht dem KAV Berlin ein kompetenter Partner zur Verfügung, der Erfahrungen im Mentoring mitbringt.

Die Arbeitgeber stellen Mentoren und Mentees lediglich ein Jahr lang zwei Stunden Arbeitszeit pro Monat, sowie sechs weitere Arbeitsstunden für die Auftakt- und die Abschlussveranstaltung zur Verfügung, und rechnen diese über „Mit Equality zum Erfolg ab!“. Hierbei entstehen jedoch keine tatsächlichen Kosten.

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