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Öffentliche Unternehmen fördern weiblichen Nachwuchs

Männer sind laut Statistischem Bundesamt doppelt so häufig in Führungspositionen wie Frauen. Damit dies zumindest in ihren Unternehmen und Einrichtungen nicht so bleibt, fördern die KAV-Mitglieder BSR, EHB, DIBt, Stiftung Stadtmuseum Berlin und Vivantes ihren weiblichen Nachwuchs mit dem Cross-Mentoring-Programm unter dem Dach des KAV Berlin. Im Mai 2014 startete die zweite Runde mit 20 Tandems.

Mit der ersten Auftaktveranstaltung am 8. Mai bei der BSR fiel der Startschuss für das zweite Cross-Mentoring unter dem Dach des KAV Berlin. Der KAV Berlin startete 2013 ein Cross-Mentoring-Programm, das speziell auf die Bedürfnisse seiner Mitglieder und deren Beschäftigten zugeschnitten ist.

Nach dem Erfolg des ersten Durchgangs nehmen nun fünf KAV-Mitglieder mit insgesamt 42 Beschäftigten teil. Das Programm steht sowohl weiblichen wie männlichen Nachwuchskräften offen. Genutzt haben die Chance jedoch bislang nur weibliche Mitarbeiter.

42 Mentees und Mentoren und Mentorinnen werden für ein Jahr zu einem Tandem vernetzt. An der zweiten Runde des Cross-Mentorings beteiligen sich die KAV-Mitglieder BSR, das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), die Evangelische Hochschule Berlin (ehb), die Stiftung Stadtmuseum Berlin und Vivantes.

Claudia Pfeiffer, Geschäftsführerin des KAV Berlin freut sich über den hohen Zuspruch für das Cross-Mentoring und sieht folgende Vorteile: „Cross-Mentoring ist ein wichtiges Element der Personalentwicklung. Es bietet attraktive Entwicklungschancen. Die Mentees profitieren vom Wissensaustausch mit erfahrenen Fach- und Führungskräften – den sogenannten Mentoren – aus anderen Betrieben, bauen ihre (Führungs-) Kompetenzen aus und erweitern ihr persönliches Netzwerk.“

 

Blick über den eigenen Tellerrand lohnt sich

Nicht nur deshalb unterstützt der Arbeitgeberverband seine Mitglieder in diesem Bereich und fördert damit den Nachwuchs in den Betrieben. Der Erfolg der ersten Runde belegt, das sich der Blick über den firmeninternen Tellerrand lohnt: 94 Prozent der Mentoren und Mentorinnen und 80 Prozent der Mentees sind sehr mit dem Cross-Mentoring zufrieden und würden das Programm weiter empfehlen, ergab eine Zwischenevaluation.

 

Gleichstellung ist nicht nur ein Slogan

Das Cross-Mentoring-Programm ist Teil der Bundesinitiative „Gleichste!!en“, an der sich der KAV Berlin aktiv beteiligt. „Für uns und unsere Mitglieder ist Gleichstellung nicht nur ein Slogan, sondern gelebte Praxis im Arbeitsalltag. Unsere Mitglieder engagieren sich vorbildlich in diesem Bereich, wie auch das auf ein Jahr angelegte Cross-Mentoring-Programm zeigt“, so Claudia Pfeiffer.

Nachdem die beteiligten Unternehmen und Einrichtungen intern Mentoren und Mentorinnen sowie Mentees gesucht haben, fanden sich die Tandems auf zwei Auftaktveranstaltungen bei der BSR und im DIBt. Gründe am Cross-Mentoring teilzunehmen gibt es viele. Manche Mentoren und Mentorinnen aus der ersten Runde sind auch beim zweiten Mal dabei.

 

Was erwarten Mentees?

Sybille Balluschek, Pressesprecherin an der EHB, erhofft sich neben dem Blick über den eigenen Tellerrand „Erfahrungs- und fachlichen Austausch, Networking, Synergien“. Die technische Angestellte am DIBt, Nicole Dommaschk möchte „eigene Schlüsselkompetenzen erkennen und entwickeln“. Miriam Seifert, Stoffstrommanagerin bei der BSR, wünscht sich von ihrem Mentor neben dem Erfahrungsaustausch auch „Tipps für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

 

Was erwarten Mentoren?

Für Andre Kruschke, Abteilungsleiter IT-Servicemanagement bei Vivantes, ist vor allem der „Austausch über die Ansichten und Erfahrungswerte mit den aktuellen Arbeitsumgebungen und den jeweils gesetzten Bedingungen“ interessant. Crispin Hartmann, Abteilungsleiter Controlling, IT und Organisation in der Kundenbetreuung der BSR, ist bereits zum zweiten Mal als Mentor dabei und freut sich „auf die Entdeckung für mich neuer Schaffenswelten und engagiertes Netzwerken.“

 

 

Erfolgreiche Erste Runde ging mit einer Abschlussveranstaltung zu Ende 

Die 26 Tandems aus der ersten Runde tarfen sich zum Projektende nach einem Jahr, um das Cross-Mentoring-Programm am 13. Juni mit einer Abschlussfeier ausklingen zu lassen. Drei Mentees zeigten, welche Früchte das Nachwuchsprogramm bereits trägt und planten die Veranstaltung.

Der Mitinitiator und ehemalige Personalvorstand der BSR Andreas Scholz-Fleischmann, der selbst spontan als Mentor eingesprungen war sah den Mehrwert für Mentoren dabei Wissen und Erfahrung an seine Mentee weiter zu geben: „Es macht Spaß, etwas weiter zu geben.“ Wichtig für eine gute Gesprächsatmosphäre sei das Treffen außerhalb der Bürowände wie etwa im Café, erklärte die Mentorin Claudia Pfeiffer. Das bestätigt auch die Mentorin Ursula Hemann, BSR-Abteilungsleiterin Kostenrechnung/Systeme. Sie rät zu einem persönlichen Fahrplan für die monatlichen Treffen. Ihr sei es wichtig, dass Cross-Mentoring ein Element zur Frauenförderung sei.

Gefragt zur Motivation sich mit ihren Unternehmen und Einrichtungen am Cross-Mentoring zu beteiligen, erklärten Dr. Franziska Nentwig, Generaldirektorin der Stiftung Stadtmuseum Berlin, Dr. Christian Friese, Geschäftsführer Personal bei Vivantes, und Martin Urban, Personalvorstand der BSR, unisono, dass es wichtig sei, junge weibliche Talente zu erkennen und zu fördern. Dabei sei das verbandsübergreifende Mentoringprogramm ein wichtiger Baustein, den alle drei gerne aufgriffen und auch in der zweiten Runde wieder nutzen.   

 

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier. (passwortgeschützter Bereich)

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