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Arbeitgebertagung „Die Öffentlichen 2025 – Neues Arbeiten für Berlin“ war ein Erfolg

Die KAV-Arbeitgebertagung „Die Öffentlichen 2025 – Neues Arbeiten für Berlin“ war ein Erfolg! Erneut hat sich gezeigt, dass der gemeinsame Austausch ein wertvolles Gut ist, von dem alle profitieren: Der KAV Berlin ist eine wichtige Plattform für seine Mitglieder und wird Sie als starker Partner auf dem Weg in die Arbeitswelt der Zukunft unterstützen. 

„Die Tagung war der Anfang von etwas. Sie hat wichtige Impulse für die weitere Arbeit unseres Verbandes gesetzt, die wir aufgreifen werden. Ich nehme aus den Gesprächen den Optimismus mit, dass es uns gelingt, gute Lösungen für unsere Unternehmen und Beschäftigten zu finden“, sagte Martin Urban, Vorstandsvorsitzender des KAV Berlin, in seinem Fazit.  

Daran arbeiten wir für unser Mitglieder! Eine erste Auswertung der Ergebnisse folgt in Kürze.

Überblick über die Beiträge auf der Arbeitgebertagung des KAV Berlin am 23. Mai 2017

Berlin auf dem Weg zur digitalen Hauptstadt

Berlin auf dem Weg zur digitalen Hauptstadt: Vortrag von Staatssekretär Christian Rickerts, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe 

Christian Rickerts forderte die öffentlichen Arbeitgeber auf, die Digitalisierung ganzheitlich anzugehen und zusammen mit den Beschäftigten eine Kultur zu entwickeln, die den digitalen Wandel mitträgt. Als Schwerpunkt seiner Arbeit in der Landesregierung benannte er die Stärkung des Austauschs zwischen der weiter wachsenden Start-up-Szene Berlins und der traditionellen Wirtschaft.

Die Öffentlichen 2025 – Vision und Umsetzung

Die Öffentlichen 2025 – Vision und Umsetzung: Podiumsgespräch mit Thomas Abel , Geschäftsführer beim VKU, Dr. Andrea Bör, Kanzlerin der Freien Universität Berlin, Volker Heller, Vorstand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Sebastian Ruff, Bereichsleiter bei der Stiftung Stadtmuseum, Dirk Schulte, Personalvorstand der Berliner Verkehrsbetriebe 

Volker Heller sieht durch den digitalen Wandel neue Aufgaben auf die Bibliotheken zukommen. Die ZLB treibe die Frage um, wie Teilhabemöglichkeiten für alle garantiert werden könnten, wenn die Nutzung digitaler Angebote eine technische Ausstattung und Kompetenz voraussetze, über die nicht jeder verfüge. Seine Einrichtung sei dabei, hierfür Konzepte und Ideen zu entwickeln. Von den Beschäftigten verlange dies Offenheit für Neues und Mut zum Experiment. 

Dirk Schulte benannte es als wichtigste Aufgabe im Personalbereich, die Beschäftigten in die digitale Welt mitzunehmen. Die BVG habe hierfür auf den verschiedenen Ebenen Dialogforen initiiert, in denen gemeinsam konkrete Vorstellungen von der künftigen Arbeit bei der BVG entwickelt würden. 

Thomas Abel hob die Leistungen und das große Potential der kommunalen Unternehmen bei der Entwicklung der digitalen Infrastruktur hervor. Eine entscheidende Zukunftsfrage sei, ob ihnen die Möglichkeit gegeben werde, neue Geschäftsmodelle selbst zu entwickeln. Zentral hierfür sei häufig die Hoheit über die Daten. 

Dr. Andrea Bör veranschaulichte die Vielzahl der Aufgaben, denen sich Universitäten heute im Zusammenhang mit der Digitalisierung stellen. Studenten erwarteten z. B. zeitgemäße digitale Angebote wie Online-Prüfungen und Online-Notenverwaltung. Wissenschaftler beschäftige u. a. die Frage, wie die großen Datenmengen, die die Forschung täglich produziere, sinnvoll verwaltet und für die Zukunft gesichert werden könnten. 

Sebastian Ruff lenkte den Blick auf die Geschichte. Sie zeige, dass es immer Wandel gegeben habe - auch in den Museen. Sie befänden sich derzeit wieder im Umbruch. Seine Erfahrung aus der Arbeit mit den Mitarbeitern sei, dass es darauf ankomme, die richtige Haltung zu den Veränderungen zu entwickeln. 

Wie werden wir 2025 arbeiten? Impulse aus der Bundespolitik

Wie werden wir 2025 arbeiten? Impulse aus der Bundespolitik: Interview mit Staatssekretär Thorben Albrecht, Bundesministerium für Arbeit und Soziales 

Thorben Albrecht machte deutlich, dass die Bundesregierung die Digitalisierung möglichst umfassend betrachten wolle. Er halte die oft gehörte These vom Ende der Arbeit für nicht richtig. Zutreffend sei aber, dass es erhebliche Veränderungen geben werde. Die Arbeitswelt der Zukunft werde bunter sein. Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern würden dabei neue Kompromisse ausgehandelt werden müssen. Um die passenden Antworten zu finden, müssten wir vieles zunächst ausprobieren. Dieser Ansatz stehe auch hinter dem im Weißbuch von Bundesarbeitsministerin Nahles gemachten Vorschlag der Experimentierräume. Wichtig seien außerdem Beratungsangebote für Unternehmen und Beschäftigte sowie Foren zum Austausch von Ideen wie z. B. die Initiative Neue Qualität der Arbeit. 

Herausforderungen für die kommunalen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten

Im Jahr 2025 werden … – Herausforderungen für die kommunalen Arbeitgeber und ihre Beschäftigten: Diskussion an moderierten Thementischen 

An fünf moderierten Thementischen diskutierten die Tagungsteilnehmer mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Zur Auswahl standen Tisch I „Digitale Arbeit 2025“, Tisch II „Arbeitsformen und –modelle 2025“, Tisch III „Digitalisierungslust oder -frust“, Tisch IV „Gemeinsam mit dem Land Berlin“ und Tisch V „Digitalisierung – Chance oder Risiko?“ In diesem besonderen Gesprächsformat wurden viele weiterführende Vorschläge erarbeitet, die der KAV Berlin derzeit aufbereitet.

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