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Wichtiges Instrument der Vernetzung

Schnell mal eben bei einem speed-dating seinen Tandempartner oder seine Tandempartnerin kennenlernen? Beim Crossmentoring unter dem Dach des KAV Berlin ist das für die rund 60 Teilnehmer kein Problem. Ende August und Anfang September fanden die beiden Auftaktveranstaltungen zur mittlerweile sechsten Runde Crossmentoring statt, bei der sich 28 Tandems fanden. 

Die Gastgeberin der ersten Auftaktveranstaltung, Kerstin Oster, Vorständin Personal und Soziales der Berliner Wasserbetriebe und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des KAV Berlin, sagte zu Beginn: „Wir hängen sehr an diesem Programm“. Für sie ist das Crossmentoring weitaus mehr, als nur ein reines Personalentwicklungsprogramm. Landesunternehmen und deren Mitarbeiter haben mit dem Crossmentoring eine wichtige Plattform zur Vernetzung untereinander. Traditionell funktioniert ein Mentoring so, dass Berufserfahrene Nachwuchskräfte coachen. Beim Crossmentoring steht Nachwuchs jedoch nicht für das Alter, „sondern für den Willen, Verantwortung zu übernehmen“, beschreibt Kerstin Oster eine der Besonderheiten des Programms. Denn das Programm gibt keine Altersgrenzen für die Mentees, oder Nachwuchskräfte, vor. So kann es beispielsweise sein, dass ein Mentor oder eine Mentorin jünger als die oder der Mentee ist. 

„Kleinere Arbeitgeber treffen auf große Unternehmen und das ist eine wertvolle Erfahrung“, pflichtet Claudia Pfeiffer bei. Beschäftigte bei Landesunternehmen können sich austauschen und lernen mit viel Engagement die Arbeit der anderen kennen. Denn über den Austausch zur persönlichen Entwicklung hinaus bieten Betriebsbesichtigungen einen zusätzlichen Blick hinter die Kulissen weiterer Landesunternehmen. 

Moritz Badel, Personalleiter der Berliner Bäderbetriebe unterstrich diesen Mehrwert des Programms in seiner Begrüßung zur zweiten Auftaktveranstaltung, die direkt in einer Schwimmhalle der Bäderbetriebe stattfand. Allerdings kamen die Teilnehmer nicht zum schwimmen, sondern zum speed-dating zusammen. 

Das speed-dating ist eine weitere Besonderheit des Mentoringprogramms unter dem Dach des KAV Berlin. „Die Tandems aus Nachwuchs- und Führungskraft werden nicht einfach eingeteilt, wie es bei fast allen anderen Mentoringprogrammen ist,“ weiß Stefan Reuyß, Geschäftsführer von SoWiTra, der das Programm wissenschaftlich begleitet und evaluiert. „Nein, sie finden sich selbst beim sogenannten speed-dating. Das ist ein großer Vorteil, denn wir haben eine verschwindend geringe Anzahl von Abbrechern,“ so Stefan Reuyß. Der einfache Grund: Die potentiellen Tandempartner haben vor der Veranstaltung Zeit, sich die beruflichen Profile der Teilnehmer anzusehen. Im Anschluss daran tauschen sie sich drei Minuten beim speed-dating aus. Jeder Mentee lernt alle Mentorinnen und Mentoren kennen. Springt der Funke über, so kann dies der mögliche Tandempartner sein. Denn am Ende entscheiden die Teilnehmer, mit wem sie ein Tandem bilden.

Dieses Prinzip hat sich bewährt. Die hohe Zufriedenheit der Teilnehmer mit dem Programm bestätigt dies: In der Evaluation der fünften Runde gaben alle Teilnehmer an, das Programm weiter zu empfehlen. Auch die Zufriedenheitsquote mit dem Programm sich ist sehr hoch, wie die Befragung ergab.

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