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BVG-Streik total unverständlich

Berlin, 13. März 2019. „In der Tarifrunde am 05.03.2019 haben wir den Gewerkschaften ein Angebot über ein Gesamtpaket von 65 Millionen Euro vorgelegt. Wir haben deutlich erklärt, dass es sich um 65 Millionen Euro pro Jahr für Gehaltserhöhungen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen handelt“, stellt Claudia Pfeiffer, Verhandlungsführerin vom Arbeitgeberverband KAV Berlin klar.

Weder hat die Arbeitgeberseite die Streichung von Wendezeiten, Ruhezeiten oder Entgeltsicherungsbeträgen gefordert, noch sollen gesetzliche Mindeststandards unterschritten werden.

„Um es nochmal klarzustellen: Das Gesamtpaket unseres Angebotes besteht aus den Bestandteilen Mantel-TV, Entgeltordnung und Tabellenentgelte im Volumen von 65 Mio. EUR. Dieses Gesamtvolumen erhöht jedes Jahr den Personalaufwand um 65 Mio. EUR. Das entspricht einer Erhöhung von umgerechnet bis zu 12 % jährlich auf Basis des aktuellen Tabellenentgeltes“, erläutert Claudia Pfeiffer weiter.

Ab 01.01.2019 soll dieses Gesamtpaket greifen. Weitere Entgelterhöhungen sind dann wieder ab 2021 zu verhandeln.

Bei dem Angebot zur Erhöhung der Entgelte favorisiert die Arbeitgeberseite die Zielrichtung, den unteren Entgeltgruppen von EG 1 bis EG 7 11% und den oberen Entgeltgruppen 7 % zukommen zu lassen. Dies führt zum Beispiel zu Entgeltsteigerungen für Fahrer/innen um ca. 240 EUR monatlich und für Handwerker/innen um ca. 284 EUR. Damit wird die BVG nachhaltig konkurrenzfähig im Vergleich zu Nahverkehrsunternehmen in Brandenburg, Bayern und Hamburg.

ver.di hatte das anfangs erhobene Forderungspaket selbst mit 60 Millionen Euro beziffert. Nun hat ver.di nachgelegt und erhebt Forderungen, die ein Volumen in Höhe von jetzt 99,3 Mio. EUR erreichen. Dabei sind etwaige Erhöhungen der Tabellenentgelte für 2019 und 2020 noch nicht einmal berücksichtigt, da hierzu bisher noch keine Forderung seitens ver.di gestellt wurde. Dem steht das von der Arbeitgeberseite vorgelegte - und bisher noch unverhandelte - Angebot im Gesamtvolumen von 65 Mio. Euro einschließlich einer Erhöhung der Tabellenentgelte gegenüber.

„Wir fordern ver.di auf, endlich in geordnete Verhandlungen am Verhandlungstisch einzusteigen und die Auseinandersetzung im Dialog mit dem Tarifpartner auszutragen. Insofern ist der neue Streik aus meiner Sicht unangebracht. Die Kräfte sollten lieber am Verhandlungstisch eingesetzt werden, statt die Berlinerinnen und Berliner erneut zu belasten“, appelliert Claudia Pfeiffer.

Die Arbeitgeberseite strebt nach wie vor eine Einigung bis Ende März 2019 an.

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