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Tarifparteien liegen noch weit auseinander

Berlin, 11. Februar 2019. Beim heutigen Verhandlungstermin hat die Arbeitgeberseite ihre Vorstellungen zum Manteltarifvertrag für die rund 14.500 Mitarbeiter von BVG AöR und BT Berlin Transport GmbH dargelegt. „Die Vorstellungen der Tarifparteien liegen momentan noch weit auseinander,“ fasst Verhandlungsführerin Claudia Pfeiffer vom Arbeitgeberverband KAV Berlin zusammen. Und weiter: „Dennoch sind wir optimistisch, eine gemeinsame Lösung zu finden, da beide Partner mit den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen ein gemeinsames Ziel verfolgen.“

Die von ver.di geforderte Arbeitszeitverkürzung auf 36,5 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich bedeutet einen zusätzlichen Personalmehrbedarf bei BVG und BT von ca. 500 Arbeitnehmern. Und dies on top zu dem ohnehin in 2019 in beiden Unternehmen notwendigen Einstellungsbedarf von 1.350 Mitarbeitern. „Das ist für die Arbeitgeberseite schlicht nicht umsetzbar,“ stellt Claudia Pfeiffer klar.

Einigkeit besteht im Willen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und damit die Arbeitgeberattraktivität zu steigern. „Gemeinsam suchen wir nach Regelungen, die es den Nahverkehrsarbeitgebern erleichtern, auf dem hart umkämpften Berliner Arbeitsmarkt neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen - nicht nur im Fahrerbereich - zu finden und die Beschäftigten langfristig an die Unternehmen zu binden“, erklärt Claudia Pfeiffer. Uneinigkeit besteht in der Frage, wie die Arbeitsbedingungen verbessert werden können. Die Arbeitgeber möchten die Tarifverhandlung nutzen, um die Bereiche Entgeltordnung, allgemeine Arbeitsbedingungen, besondere Arbeitsbedingungen für Fahrer und Fahrerinnen zu verbessern und gleichzeitig flexiblere Arbeitszeitbedingungen für alle zu finden. Die Arbeitgeberseite hat vorgeschlagen, für diese komplexen Themen in Arbeitsgruppen zielorientiert praktikable Lösungen zu finden.

„Trotz unterschiedlicher Positionen sind wir zuversichtlich, die Gespräche beim nächsten Verhandlungstermin am 5. März weiterzuführen und einen entscheidenden Schritt weiter zu kommen,“ stellt die Verhandlungsführerin in Aussicht.

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