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Ausbildung: Eine Frage der Einstellung

Doro Zinke (DGB, li.) und Claudia Pfeiffer
Foto: BQN / Judith Affolter

Der KAV Berlin beteiligt sich als Sozialpartner an der neuen Landeskampagne „Ausbildung: Eine Frage der Einstellung“. Startschuss der Kampagne war am 16. Juni durch die Senatorin für Arbeit, Integration und Soziales, Elke Breitenbach und den Integrationsbeauftragten des Landes Berlin Andreas Germershausen.

Die Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt erweist sich als hartnäckig. Umso wichtiger sei es, so Germershausen, die gemeinsamen Anstrengungen in Sachen „Einstellung“ bei Berlin braucht dich! noch einmal zu verstärken.

Deshalb initiiert der Integrationsbeauftragte eine neue Kampagne, für die er am 16. Juni im Friedrichstadtpalast den Startschuss gab. Unter dem Motto „Ausbildung: Eine Frage der Einstellung“ zeigen Unternehmen und Behörden dabei gemeinsam Gesicht für mehr Vielfalt in der Ausbildung. Ziel ist es, die Instrumente von Berlin braucht dich! in die Breite zu tragen und Schulen und Betriebe anzusprechen, die von den Werkzeugen zur interkulturellen Öffnung des Übergangs Schule – Beruf profitieren können. Schon an Bord sind: Vivantes, IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berliner Bäderbetriebe, Bezirksamt Neukölln, Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Freie Universität Berlin, Berliner Feuerwehr, Howoge, Stadt und Land. Neben dem KAV Berlin engagieren sich auch die Gewerkschaft ver.di und der DGB als Sozialpartner an der neuen Ausbildungskampagne.

„Unsere Mitglieder, also öffentliche Arbeitgeber, sind bereits engagierte Ausbilder von jungen Menschen mit Migrationshintergrund. Die Zahl der Auszubildenden mit Migrationshintergrund steigt bei den Betrieben mit Landesbeteiligung in den letzten Jahren kontinuierlich an. Jetzt sollten auch Unternehmen der Privatwirtschaft diesem erfolgreichen Beispiel folgen“, betont Claudia Pfeiffer. Die öffentlichen Arbeitgeber in Berlin haben einen Vorbildcharakter, was die Beschäftigung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund anbelangt. Dies belegen auch aktuelle Zahlen von BQN Berlin. Bei Betrieben mit Landesbeteiligung hatten 2016 alleine 28,5 Prozent der 832 neu eingestellten Auszubildenden einen Migrationshintergrund (2015: 24,2 %). 

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, betonte zum Kampagnenstart: „Wir sind auf dem richtigen Weg, müssen aber an einigen Stellen nochmal anschubsen.“ Sie verknüpft dazu in ihrer politischen Agenda die beiden Achsen Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik: „Berlin verfügt als Arbeitgeber über die Möglichkeit, die eigene Verwaltung und die Betriebe mit Landesbeteiligung durch gezielte Personalpolitik interkulturell zu öffnen und mit gutem Beispiel voran zu gehen.

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